Oskar Wilde

Das Bildnis des Dorian Gray

Inhaltszusammenfassung

KI-generierter Inhalt
Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell freigegeben.

Der junge, wohlhabende Dorian Gray sitzt dem Maler Basil Hallward für ein Porträt Modell. Basil ist von Dorians außergewöhnlicher Schönheit fasziniert und betrachtet das Bild als sein bedeutendstes Werk. In seinem Atelier begegnet Dorian Basils Freund Lord Henry Wotton. Dieser vertritt die Ansicht, ein Mensch solle seine Jugend auskosten, seinen Begierden folgen und sich möglichst wenig von gesellschaftlichen Moralvorstellungen einschränken lassen. Dorian, der bis dahin unerfahren und leicht zu beeinflussen ist, erkennt durch Lord Henry erstmals, dass seine Schönheit vergänglich sein wird. Als er das vollendete Porträt sieht, wünscht er verzweifelt, das Bild möge an seiner Stelle altern, während er selbst für immer jung bleibt. Dafür, erklärt er, würde er sogar seine Seele geben.

Unter Lord Henrys Einfluss beginnt Dorian, Schönheit und sinnlichen Erfahrungen höchste Bedeutung beizumessen. In einem einfachen Londoner Theater lernt er die junge Schauspielerin Sibyl Vane kennen. Sie stammt aus ärmlichen Verhältnissen und begeistert ihn durch ihre Darstellung großer Shakespeare-Rollen. Dorian verliebt sich weniger in ihre Persönlichkeit als in die wechselnden Bühnenfiguren, die sie verkörpert. Sibyl nennt ihn ihren „Märchenprinzen“ und erwidert seine Liebe. Ihr Bruder James, der kurz vor seiner Abreise nach Australien steht, misstraut dem unbekannten Verehrer. Er warnt Sibyl und schwört, den Mann zu töten, falls dieser ihr Leid zufügt.

Dorian verlobt sich mit Sibyl und lädt Basil und Lord Henry zu einer Vorstellung ein. Doch an diesem Abend spielt Sibyl auffallend schlecht. Nach der Aufführung erklärt sie Dorian, ihre Liebe habe ihr gezeigt, dass die künstlichen Gefühle des Theaters wertlos seien. Weil sie nun wirkliche Liebe kenne, könne sie auf der Bühne keine Leidenschaft mehr vortäuschen. Dorian reagiert grausam. Da ihre Kunst für ihn den Hauptgrund seiner Liebe bildete, weist er sie zurück und erklärt, sie habe ihn enttäuscht. Als er später nach Hause kommt, bemerkt er, dass sich der Gesichtsausdruck seines Porträts verändert hat: Um den Mund liegt nun ein Zug von Grausamkeit.

Dorian erkennt, dass sein Wunsch offenbar erfüllt wurde und das Bild fortan die Spuren seines Handelns tragen wird. Er bereut seine Härte und beschließt, zu Sibyl zurückzukehren. Bevor er dies tun kann, erfährt er von Lord Henry, dass sie sich nach seiner Zurückweisung vergiftet hat. Zunächst ist Dorian erschüttert, doch Lord Henry überredet ihn, den Tod als vollkommenes tragisches Ereignis zu betrachten. Dorian übernimmt diese Sichtweise und verdrängt seine Verantwortung. Basil ist über seine Gleichgültigkeit entsetzt. Dorian verweigert ihm außerdem das Porträt, das Basil ausstellen möchte.

Um sein Geheimnis zu schützen, lässt Dorian das Bild in ein unbenutztes ehemaliges Schulzimmer im oberen Teil seines Hauses bringen. Nur er besitzt den Schlüssel. Lord Henry gibt ihm einen Roman über einen jungen Mann, der sein Leben der Suche nach außergewöhnlichen und verfeinerten Erfahrungen widmet. Dieses „gelbe Buch“ wird für Dorian zum Vorbild. In den folgenden Jahren sammelt er kostbare Gegenstände, beschäftigt sich mit Musik, Düften, Edelsteinen, religiösen Gewändern und anderen Formen sinnlicher Erfahrung. Zugleich verbreiten sich Gerüchte über seinen verderblichen Einfluss auf andere Menschen. Mehrere frühere Freunde geraten nach dem Umgang mit ihm in Verruf oder verlassen die Gesellschaft. Dorians unverändert jugendliches Aussehen schützt ihn jedoch vor eindeutigen Anschuldigungen.

Während Dorian äußerlich schön bleibt, wird das Porträt immer älter und abstoßender. Jede Grausamkeit und Ausschweifung hinterlässt darin eine sichtbare Spur. Dorian empfindet zugleich Abscheu und Faszination und betrachtet das Bild heimlich, um die Veränderungen zu verfolgen. Viele Jahre nach der Entstehung des Porträts sucht Basil ihn auf. Er will für längere Zeit nach Paris reisen und spricht Dorian zuvor auf die zahlreichen Gerüchte an. Basil bittet ihn, die Vorwürfe zu widerlegen, und erklärt, nur Dorians Seele könne die Wahrheit über sein Leben zeigen.

Daraufhin führt Dorian Basil zu dem verborgenen Porträt. Der Maler erkennt sein eigenes Werk kaum wieder und begreift, dass das entstellte Bild Dorians moralischen Verfall sichtbar macht. Er fordert Dorian auf, zu bereuen und gemeinsam mit ihm zu beten. Dorian gibt jedoch Basil die Schuld daran, dass das Porträt geschaffen wurde. In einem plötzlichen Wutanfall ersticht er den Maler mit einem Messer. Anschließend zwingt er den Chemiker Alan Campbell, mit dem ihn eine belastete Vergangenheit verbindet, den Leichnam durch chemische Mittel zu beseitigen. Dorian erpresst Campbell mit einem nicht näher erläuterten Geheimnis. Campbell gehorcht und nimmt sich später das Leben.

Von Angst und Schuldgefühlen verfolgt, besucht Dorian eine Opiumhöhle. Dort hört James Vane, der inzwischen nach London zurückgekehrt ist, wie eine Frau Dorian mit Sibyls früherem Namen für ihn, „Märchenprinz“, anspricht. James verfolgt ihn und bedroht ihn mit einer Pistole. Dorian rettet sich, indem er auf sein jugendliches Gesicht verweist: Sibyl ist seit beinahe achtzehn Jahren tot, während er kaum zwanzig zu sein scheint. James lässt ihn gehen, erfährt aber unmittelbar danach, dass Dorian seit vielen Jahren nicht altert. Von nun an verfolgt er ihn weiter.

Auf seinem Landsitz glaubt Dorian, James am Fenster zu sehen, und gerät in Panik. Während einer Jagd schießt ein Gast versehentlich auf einen Treiber, der sich im Gebüsch befindet. Der Tote erweist sich als James Vane. Dorian fühlt sich von der unmittelbaren Gefahr befreit und beschließt, sein Leben zu ändern. Als Beweis seiner Besserung nennt er Lord Henry die junge Hetty Merton, die er umworben, dann aber verlassen habe, ohne sie zu verführen. Lord Henry bezweifelt, dass dieser Verzicht selbstlos war.

Dorian hofft, auch das Porträt habe sich durch seine gute Tat verbessert. Stattdessen wirkt es noch heuchlerischer. Er erkennt, dass sein scheinbarer Verzicht vor allem dem Wunsch entsprang, sich selbst als geläutert anzusehen. Da das Bild der einzige Beweis für seine Verbrechen ist, beschließt er, es zu zerstören. Mit demselben Messer, mit dem er Basil ermordet hat, sticht er auf das Porträt ein. Die Diener hören einen Schrei. Im verschlossenen Zimmer finden sie das Bild in seiner ursprünglichen Schönheit. Vor ihm liegt die Leiche eines alten, entstellten Mannes mit einem Messer im Herzen. Erst anhand seiner Ringe erkennen die Diener, dass der Tote Dorian Gray ist.

Automatisch erstellt am 12.08.2026, 08:14 Uhr.

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Vorstellung im Literaturkreis

Vorgestellt von Franzi
12. Februar 2025
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