Brian Sewell

Pawlowa - Wie man einen Esel um die halbe Welt schmuggelt

Inhaltszusammenfassung

KI-generierter Inhalt
Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell freigegeben.

Der fünfzigjährige Brite Mr B hält sich mit einem Londoner Fernsehteam in Peschawar im Norden Pakistans auf. Als sachkundiger Moderator soll er an einer Dokumentation über die Frühgeschichte des Landes mitwirken und nach Spuren des Feldzugs Alexanders des Großen suchen. Seine Vorstellungen geraten jedoch mit denen des Regisseurs und des Kameramanns in Konflikt, die vor allem farbenprächtige und publikumswirksame Bilder aufnehmen wollen. Auf einer Fahrt durch den dichten Verkehr entdeckt Mr B ein junges Eselfohlen, das eine viel zu schwere Last trägt. Der primitive Sattel hat dem Tier vier blutende Wunden in den Rücken gerissen. Mr B verlässt den Wagen, nimmt sich der Eselin an und weigert sich, sie ihrem Besitzer oder ihrem bisherigen Schicksal zu überlassen.

Das Fernsehteam will am folgenden Tag nach London zurückfliegen und versucht vergeblich, Mr B zur Weiterfahrt zu bewegen. Dieser beschließt stattdessen, mit der Eselin auf dem Landweg nach England zurückzukehren. Nur Dominic, der jüngste Mitarbeiter des Teams, zeigt Verständnis. Er hilft Mr B, das notwendigste Gepäck zusammenzustellen, und verspricht, Mrs B sowie das britische Außenministerium zu benachrichtigen. Zu Mr Bs Ausrüstung gehört ein großer weißer Regenschirm, der ihm als Sonnen- und Wetterschutz, Wanderstock und weithin sichtbares Erkennungszeichen dient.

In Peschawar finden Mr B und die Eselin Hilfe bei dem alten Apotheker Faruk. Er reinigt und vernäht die Wunden des Tieres und erklärt, dass es erst wenige Monate alt sei. Es könne weder weite Tagesstrecken zurücklegen noch Gepäck tragen, sondern müsse selbst häufig getragen werden. Faruk unterrichtet Mr B in der Versorgung eines jungen Esels, gibt ihm Hinweise zu Futter, Wasser, Ruhe und Wetterschutz und beherbergt die beiden. Die ungewöhnlich langen und schlanken Beine des Fohlens erinnern Mr B an eine Tänzerin; deshalb nennt er es nach der russischen Ballerina Anna Pawlowa. Faruk vermittelt ihnen anschließend eine Mitfahrgelegenheit nach Quetta.

Von Quetta aus werden Mr B und Pawlowa von einem Mann mitgenommen, der sich als Heroinschmuggler erweist. Der Brite und die junge Eselin sollen seinem Transport einen harmlosen Anschein geben. Ohne es zunächst zu wissen, wird Mr B damit selbst zum Bestandteil eines Drogenschmuggels. Die beiden gelangen über die Grenze in die iranische Stadt Zahedan, ohne für das Verbrechen verantwortlich gemacht zu werden. Dort begegnen sie Mirzah, einem jungen Verkäufer von Büchern und Gedichten. Er beschafft Mr B eine brauchbare Landkarte, bietet Unterkunft und organisiert die Weiterfahrt nach Kerman. Über Zarand erreichen Mr B und Pawlowa schließlich einen Zug, in dessen Tierwaggon sie bis Isfahan reisen können.

In Isfahan lernt Mr B das öffentliche Badehaus kennen und nutzt den Aufenthalt, um mehrere Teppiche zu erwerben, die nach London geschickt werden sollen. Pawlowa wird währenddessen umsorgt und gewinnt durch Ruhe und regelmäßiges Futter an Kräften. Der Sohn des Teppichhändlers nimmt die Reisenden in einem Transporter nach Täbris mit. Die Teppiche dienen Pawlowa dabei als weiche Unterlage. Von Täbris kommen sie weiter nach Maku und steigen dort in einen Sammeltaxibus, der sie in Richtung der türkischen Grenze bringen soll.

Beim Grenzübertritt wird Mr B überraschend von türkischen Wachposten festgenommen und von Pawlowa getrennt. Er verbringt mehrere Stunden in einer Zelle und fürchtet weniger um sich selbst als um die junge Eselin. Schließlich wird er zum stellvertretenden Gouverneur der Provinz Ağrı gebracht. Dort klärt sich der Vorfall als Missverständnis auf: Dominic hatte das britische Außenministerium über Mr Bs Vorhaben informiert. Daraufhin waren diplomatische Vertretungen entlang der vermuteten Reiseroute gebeten worden, nach ihm Ausschau zu halten. Durch Fehler bei der Übermittlung und Übersetzung war daraus offenbar ein Auftrag zu seiner Festnahme geworden. Mr B wird freigelassen und findet Pawlowa wohlbehalten in einem Hotel in Doğubeyazıt wieder.

Nach der Wiedervereinigung besuchen die beiden den İshak-Pascha-Palast und den Berg Ararat. Unter dem weißen Schirm erzählt Mr B seiner Gefährtin von Noah, der Sintflut und der Arche. Bald darauf schickt der britische Botschafter den Fahrer Osman, um die Reisenden abzuholen. Die Fahrt quer durch die Türkei führt sie unter anderem zum Vansee und zur Kirche auf der Insel Akdamar, zu einem Volkstanzfest in Diyarbakır und nach Kahramanmaraş, wo Pawlowa Speiseeis probiert. Außerdem erleben sie einen traditionellen Öl-Ringkampf. In Istanbul werden sie im Sommerhaus des Botschafters aufgenommen. Die Botschafterin übernimmt die Organisation der nächsten Reiseetappe und bringt Mr B und Pawlowa mithilfe ihres Diplomatenpasses über die Grenze nach Griechenland.

Von Alexandroupoli reisen die beiden im Abteil eines Zugschaffners zunächst nach Thessaloniki und anschließend bis nahe an die mazedonische Grenze. Nach deren Überquerung treffen sie am Dojransee einen deutschen Urlauber, der Pawlowa für seine Kinder kaufen möchte. Mr B lehnt entschieden ab, nimmt aber dessen Hilfe an, um eine große Verbindungsstraße zu erreichen. Dort begegnen sie dem britischen Antiquitätenhändler Hector, der mit einem alten Rolls-Royce unterwegs ist. Hector nimmt beide mit und wird zum wichtigsten Begleiter auf dem europäischen Teil der Reise.

Mit Zwischenstationen in Serbien, einem kroatischen Kloster und einem Hotel in Karlsruhe fahren Hector, Mr B und Pawlowa weiter nach Frankreich. Unterwegs muss immer wieder dafür gesorgt werden, dass das Tier ruhen, fressen und sicher untergebracht werden kann. In Calais stellt sich das letzte große Hindernis: Wegen der britischen Einfuhr- und Quarantänebestimmungen kann Pawlowa nicht ohne Weiteres auf die Fähre genommen werden. Hector verabreicht ihr eine Schlaftablette und verbirgt die reglose Eselin so, dass sie sowohl die französische als auch die britische Kontrolle passiert. Auf diese Weise wird Pawlowa tatsächlich über den Ärmelkanal geschmuggelt.

Mehr als dreißig Tage nach dem Aufbruch erreichen Mr B und Pawlowa das Haus der Familie in Wimbledon. Mrs B und die drei Hunde Carrington, Frida und Käthe empfangen sie. Pawlowa bleibt fortan bei Mr und Mrs B und wird zu einem festen Mitglied ihres Haushalts. Auch Hector und dessen Frau Olga bleiben mit ihnen befreundet; gemeinsam unternehmen sie weitere Reisen, darunter einen Besuch bei Hectors Familie in Schottland. Pawlowa wächst heran und begleitet Mr B über Jahrzehnte. Dreißig Jahre nach der Heimkehr stirbt Mr B. Pawlowa überlebt ihn nur um drei Wochen und wird im Garten neben seiner Asche begraben. Danach nimmt Mrs B das Reisetagebuch ihres Mannes zur Hand und beginnt, die Geschichte ihrer abenteuerlichen Heimreise aufzuschreiben.

Automatisch erstellt am 12.08.2026, 01:41 Uhr.

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Vorstellung im Literaturkreis

Vorgestellt von Pete
21. Juni 2023
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